Berlin Guide

GOOD BANK

06/04/2017
GOOD BANK

Das erste vertical-farm-to-table-restaurant in Europa: GOOD BANK. Oha. Diesen Satz liest man direkt, wenn man sich über das GOOD BANK beliest. Das Restaurant eröffnete erst kürzlich im Frühjahr 2017. Mitten in Mitte wächst jetzt Salat an der Wand… sozusagen. Denn was steckt hinter dem Begriff „vertical-farm-to-table-restaurant“? Direkt im kleinen Laden, der dank Spiegeleffekt deutlich größer aussieht als er ist, werden Gemüse und Salat angebaut. Genau. Im Laden. Direkt. Das hat mehrere Vorteile. Nummer 1: Es ist einfach mal verrückt. Vielleicht gewöhnen wir uns beim dritten oder vierten Restaurant dieser Art auch an den Anblick, aber natürlich beeindruckt es uns direkt, neben wachsenden Salätchen zu speisen. Nummer 2: Das ganze ist frisch, nachhaltig und transparent. Ihr könnt eurem Essen beim Wachsen zuschauen – ganz ohne Gentechnik und Pestizide. Den Weg in deine Salatschüssel ist dadurch natürlich auch superkurz – die Umwelt freut’s! Wir waren daher auch sehr gespannt, als uns das GOOD BANK auf ein Essen eingeladen hat.

Wo? Rosa-Luxemburg-Straße 5, Mitte
Was gibt’s? Salate, Sandwiches und Desserts
Wie teuer? €€
Vegan, Vegetarisch oder Omnivor? Omnivor
Öffnungszeiten? Mo-So 11:30-22 Uhr
Website: good-bank.de

Wer ist mit dabei?
Julia hat ein Einzeldate mit Isa gewonnen! Oder eben andersrum. Daher erleben wir heute ein romantisches Date zu zweit und teilen zum Schluss sogar ein Stück Schokoladenkuchen – Liebe liegt in der Luft!

Was musst du unbedingt probieren?
Wo wir denn gerade schon vom Schokoladenkuchen sprechen … normalerweise sind wir relativ kritisch bei Raw Cakes. Die Idee dahinter finden wir durchaus sehr spannend, aber geschmacklich und vor allem in Sachen Textur ist so ein Raw Cake leider schnell „mampfig“. Dieser hier aber gar nicht, denn die Nussstücken sind noch groß genug, dass man neben der Schokolade noch ordentlich Biss hat. Superlecker. Und reicht uns prinzipiell schon fast als Hauptgang, ha!

Wer klaut dir den letzten Happs vom Teller?
Wir haben einen sehr guten Zeitpunkt erwischt, als wir unter der Woche zum Feierabend vorbeischneiten. Allerdings erklärten uns Emma und Mirjam, dass gerade um die Mittagszeit hier volle Hüte ist. Absolut verständlich, denn der Spot in Mitte ist gut gelegen, das Konzept ist natürlich spannend und die Jahreszeit einfach perfekt für Salat und Sandwiches. Wer allerdings gerade einen Bärenhunger und Appetit auf was deftiges hat, sollte ein anderes Mal wiederkommen.

Das schönste in diesem Restaurant…
… ist selbstverständlich die Tatsache, dass der Salat hier direkt im Laden angebaut wird. Das macht allein vom Look des Ladens einiges her, denn die Wand ist bis oben mit einem kleinen Gewächshaus bestückt. Dank Spiegeleffekt sogar doppelt – generell ein großes Lob für die Innenausstattung von gefühlt 2qm Laden, in denen wir uns gar nicht eingeengt fühlen, obwohl hier ja sogar ein halbes Feld Salat steht, sozusagen. Wir essen ein Burnt Veggies Sandwich mit gebratenem Gemüse und Cashew-Curry-Sauce und eine Vegan Harvest Salad Bowl mit Süßkartoffeln. Leider sind die Plantain-Chips aus – falls ihr also vorbeigeht, schreibt uns doch gern, was wir da verpasst haben! Alles ist sehr gut abgeschmeckt und macht uns satt. Wirklich ein sehr guter Lunchspot für Berlin im Sommer.

Wäre dieser Laden ein Tier…
.. dann wäre es ein kleines Eichhörnchen: klein, flink & schlau!

Hier geht’s lang!

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