Hauptgerichte

Rigatoni all’amatriciana

03/19/2017
Rigatoni all’amatriciana

Unterschätze niemals simple Gerichte! Spaghetti all’amatriciana sind ein traditionelles Gericht in Italien und werden oft auch mit Bucatini, maccaroni-ähnlichen Nudeln, gemacht. Aber natürlich könnt ihr an sich jede Pasta-Sorte wählen, die bei euch herumliegt. Für diese vegane Variante haben wir natürlich einen relativ bedeutsamen Bestandteil des Gerichts weggelassen, und zwar den Speck. Dafür gibt’s geräucherten Tofu, den wir mit einer Extra-Portion Liquid Smoke servieren. Diese Zutat haben wir schon mehrmals auf dem Blog benutzt, ist aber wahrscheinlich nicht jedem bekannt. Bei Liquid Smoke handelt es sich um nichts weiter als Raucharoma, der einen „fleischähnlichen“ Geschmack verstärkt. Wer sowas mag, bekommt veganes Liquid Smoke ganz einfach online. Eine kleine Flasche ist nicht ganz günstig (etwa 6-10 Euro), ihr benötigt allerdings auch nur sehr wenige Gramm pro Gericht. Für alle anderen: Natürlich ist diese Zutat optional. Ran an den Speck… ha!

Rigatoni all'amatriciana vegan zucker jagdwurst

Rigatoni all’amatriciana
Für 3-4 Personen
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Prep Time
15 min
Cook Time
35 min
Total Time
50 min
Prep Time
15 min
Cook Time
35 min
Total Time
50 min
Ingredients
  1. 300g Rigatoni
  2. 1 Packung Räuchertofu
  3. 1 Zwiebel
  4. 2 Knoblauchzehen
  5. 1 Chilischote
  6. 700g Tomaten
  7. 1 Dose gestückelte Tomaten
  8. 10 Tropfen Liquid Smoke
  9. 1/2 Bund frischer Basilikum
  10. Salz und Pfeffer
  11. Olivenöl
Optional
  1. Veganer Parmesan (Rezept siehe unten)
Instructions
  1. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und leicht salzen. Rigatoni nach Anleitung kochen, bis sie noch guten Biss haben, also kurz vor al dente sind.
  2. In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Räuchertofu ebenfalls klein würfeln. Chilischote hacken und die Kerne nicht mitverwenden.
  3. In einer gusseisernen Pfanne etwas Öl erhitzen und den Räuchertofu etwa 5 Minuten scharf anbraten. Etwa 10 Tropfen Liquid Smoke dazugeben, danach Zwiebel, Knoblauch und Chili hinzufügen und alles zusammen bei mittlerer Hitze 2-3 weitere Minuten anbraten.
  4. Tomaten vierteln und zusammen mit der Dose gestückelter Tomaten in die Pfanne geben. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und 5 Minuten köcheln lassen.
  5. Eine Tasse vom Kochwasser der Nudeln abschöpfen, danach die Nudeln vollständig abgießen und direkt zur Sauce in die Pfanne geben. Gut vermengen und etwas Nudelwasser hinzugeben, damit die Sauce sämig bleibt.
  6. Optional 3-4 EL veganen Parmesan auf der Pasta verteilen und ab in den Ofen für 15 Minuten bei etwa 180°C.
  7. Direkt mit gezupftem frischen Basilikum servieren.
Notes
  1. Keine gusseiserne Pfanne zur Hand? Kein Problem. Bratet eure Sauce in einer normalen Pfanne und gebt Pasta und Sauce in einer normalen Auflaufform in den Ofen.
Zucker&Jagdwurst http://zuckerundjagdwurst.com/
Rigatoni all'amatriciana vegan zucker jagdwurst Rigatoni all'amatriciana vegan zucker jagdwurst

Veganer Parmesan
Serves 5
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Prep Time
5 min
Cook Time
5 min
Total Time
10 min
Prep Time
5 min
Cook Time
5 min
Total Time
10 min
Ingredients
  1. 100g Cashewkerne (Natur)
  2. 50g gehackte Mandeln
  3. 3 EL Hefeflocken
  4. 1 TL Salz
  5. 1/2 TL Knoblauchpulver
Instructions
  1. Gib alle Zutaten in einen Mixer.
  2. Lasst das ganze so lange darin rumspringen, bis alles fein, klein ist.
  3. Wenn ein paar größere Stücken übrig bleiben, ist das gar nicht schlimm.
  4. Wenn du deinen Parmesan nicht sofort verwendet, solltest du es in einem Einweckglas aufbewahren.
Zucker&Jagdwurst http://zuckerundjagdwurst.com/
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2 Comments

  • Reply Marie Montag, der 3. April 2017 at 19:44

    Tomatensoße ist aufgrund der Säure nicht gut für gusseiserne Pfannen… das tat meinem gusseisernen Herzen beim Zusehen weh </3

    • Reply Julia Justus Montag, der 3. April 2017 at 20:14

      Hej Marie,
      wir haben sehr viel Verständnis für ein gusseisernes Herz. Bei säurehaltigen Lebensmitteln soll man natürlich vorsichtig sein, allerdings haben wir schon oft gelesen, dass eine gusseiserne Pfanne, die schon oft in Benutzung war und immer schön erhitzt und mit Öl eingerieben wird, Säure auch mal ab kann. Unserer Pfanne geht’s daher gut, bei neuen Pfannen sollte man aber lieber abwarten, da hast du Recht :).

      Liebe Grüße,
      Julia

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