Hauptgerichte

Flammkuchen 101 – Unsere 4 Lieblingsrezepte

10/06/2016
Flammkuchen 101 – Unsere 4 Lieblingsrezepte

Eigentlich totaler Quatsch, Flammkuchen nur im Herbst zu machen. Zumindest scheine ich die restlichen drei Jahreszeiten zu vergessen, dass es da diesen supereinfachen, schnellen und total variablen Kuchen gibt, der nicht mal schwer im Magen liegt. Und ja gar kein Kuchen ist, hm. Nehme wir uns also vor, ab sofort öfter Flammkuchen zu machen. Auch im Frühling, Sommer und Winter. So. Aber weil nun mal Herbst ist, müssen wir natürlich auch jetzt eine Runde schmeißen und präsentieren „Flammkuchen 101“ – mit allen Basics und unseren vier aktuellen Lieblingsrezepten. 

flammkuchen-22

Der Boden

Wichtig ist, dass euer Flammkuchen sehr dünn und knusprig ist. Mittlerweile kann man auch veganen Flammkuchen-Teig supereasy im Supermarkt kaufen, aber ehrlich gesagt ist die selbstgemachte Variante SO einfach (und dazu viel günstiger), dass ihr nicht mal den Fertigteig benötigt. 

flammkuchen_boden_hoch

Die Creme

In der nicht-veganen, traditionellen Variante wird Sauerrahm auf den Boden geschmiert. Es gibt bereits auch köstlichen veganen Schmand zu kaufen, der allerdings auch ein bisschen teurer ist. Am einfachsten rührt ihr euch einfach eure Creme selbst zusammen. Wir würden definitiv davon abraten, einfach nur Sojasahne auf den Boden zu gießen, denn dann wird euer Flammkuchen am Ende trocken und traurig sein und das wollen wir ja nicht.

tzn9i

Der Belag

An diesem Punkt dürft ihr ausrasten und alles auf den Flammkuchen werfen, was euch im Kühlschrank in die Hände fällt. Von der klassischen Variante mit Zwiebeln und „Speck“ über Kartoffelscheiben, Spargel, Kürbis bis hin zu süßen Varianten mit Himbeeren oder karamellisierten Äpfeln ist alles möglich. Hier kommen unsere aktuellen vier Lieblingsrezepte.

Zwiebel & Räuchertofu

flammkuchen_zwiebel_hoch

Kürbis & Birne

flammkuchen_kuerbis_hoch

Feige & Weintrauben

flammkuchen_feige_hoch

Karamellisierte Apfelscheiben

flammkuchen_apfel_hoch

Veganer Flammkuchen
Für 4 Flammkuchen
Print
Für den Boden
  1. 250 g Mehl
  2. 100 ml warmes Wasser
  3. 2 Tl Öl
  4. Prise Salz
Für die Creme
  1. 400g Sojaquark
  2. 150g veganer Frischkäse
  3. 200g Seidentofu
  4. 1 TL Knoblauchpulver
  5. 1 EL Apfelessig
  6. Saft von einer Zitrone
  7. Salz und Pfeffer
Variante 1
  1. 3 Zwiebeln
  2. ½ Block Räuchertofu
  3. 3 EL Sojasauce
  4. Pfeffer
Variante 2
  1. ½ Kürbis
  2. 1 Birne
  3. eine handvoll Pinienkernen
  4. 1/2 Granatapfel
  5. 3-4 Zweige Thymian
  6. 1/2 TL Muskat
Variante 3
  1. 3 Feigen
  2. 1 Handvoll Weintrauben
  3. 1 Handvoll Walnüsse
  4. 3 Zweige Rosmarin
Variante 4
  1. 3 Äpfel
  2. 2-3 EL vegane Butter (z.B. Alsan)
  3. 2 ELAgavendicksaft
  4. 2 EL Brauner Zucker
  5. 2 EL Zimt
Instructions
  1. In einer großen Schüssel vermischt ihr alle Zutaten für den Boden und knetet alles gut durch. Da keine Hefe drin ist, könnt ihr den Teig direkt weiterverarbeiten, in 4 gleichgroße Stücke zerteilen und auf einer glatten, bemehlten Fläche ausrollen.
  2. Für die Creme verrührt ihr einfach alle Zutaten miteinander und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab. Die Creme verteilt ihr gleichmäßig auf den Flammkuchen-Böden. Macht ruhig eine dickere Schicht.
  3. Jeder Flammkuchen kommt bei etwa 180 Grad für 10-15 Minuten in den Ofen. Schaut am besten, wann euer Teig schön knusprig wird, dann ist der Flammkuchen fertig.
  4. Variante 1: Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und diese in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Nach 2-3 Minuten einen kleinen Schuss Sojasauce dazugeben, schwenken und mit etwas Pfeffer würzen. Die Zwiebelringe könnt ihr etwas auseinander trennen und legt sie auf den Flammkuchen. Danach verteilt ihr die Räuchertofu-Würfel darauf und ab in den Ofen.
  5. Variante 2: Schneidet Birne und Kürbis in Scheiben und verteilt sie auf dem Flammkuchen. Klopft die Kerne aus dem Granatapfel heraus und verteilt diese zusammen mit Pinienkernen darüber. Streut am Ende etwas Thymian (frisch oder getrocknet) und Muskat darüber und ab in den Ofen.
  6. Variante 3: Feigen waschen und in Scheiben schneiden. Weintrauben waschen und halbieren. Beides auf dem Flammkuchen verteilen. Zupft Rosmarin vom Zweig, hackt eure Walnüsse grob und streut beides über den Flammkuchen. Ab in den Ofen damit.
  7. Variante 4: Wascht die Äpfen und schneidet sie in dünne Streifen. Nehmt euch eine große Pfanne, lasst ein bisschen vegane Butter darin erhitzen und gebt die Apfelscheiben in die Pfanne. Lasst sie 2-3 Minuten anschwitzen und gebt dann einen großen Schuss Agavendicksaft, sowie braunen Zucker dazu. Einmal gut schwenken. Jetzt kommt noch der Zimt dazu, alles weitere 2-3 Minuten in der Pfanne karamellisieren lassen, bis die Apfelscheiben noch einen leichten Biss haben. Danach kommt alles zusammen auf euren Flammkuchen und geht nochmal ab in den Ofen.
Notes
  1. Die Zutaten für Boden und Creme reichen für 4 Flammkuchen aus. Die Zutaten für den Belag jeweils für einen Flammkuchen. Je nachdem wieviele Flammkuchen ihr belegen wollt, rechnet ihr die Zutaten einfach hoch.
Zucker&Jagdwurst http://zuckerundjagdwurst.com/
flammkuchen_hoch1 flammkuchen_hoch2

 

 

You Might Also Like

1 Comment

  • Reply Eure Lieblingsrezepte aus dem letzten Jahr von Zucker&Jagdwurst Dienstag, der 13. Juni 2017 at 13:11

    […] Hier findest du das Rezept. […]

  • Leave a Reply